Traumapädagogik, auch ‚Pädagogik des sicheren Ortes’ genannt, überträgt die Erkenntnisse der modernen Psychotraumatologie auf die pädagogische und beratende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Als explizite Disziplin existiert sie erst seit wenigen Jahren und ist hauptsächlich von Fachkräften aus der Praxis entwickelt worden. Traumapädagogik und Traumatherapie haben eine gemeinsame Aufgabe – die Stabilisierung – und sie ergänzen sich in ihrer Wirkung.
Was kann Traumapädagogik?
Traumapädagogik stärkt die Fachkräfte in ihrer Kompetenz, indem sie praxisnahe Strategien für die alltägliche Arbeit liefert. Das Wissen über die Traumadynamik hilft auch, die Funktion von Symptomen besser zu verstehen und mit Traumafolgen angemessen umgehen zu können.